Datenschutz im Jahr 2016, 2017, 2018

Kryptotrojaner wie Locky, Viren oder auch staatliche Überwachung bedrohen den Computer

Nach den Snowden-Enthüllungen zum NSA-Skandal hat sich einiges getan. In der Politik vielleicht etwas weniger, im Bereich der Technologiefirmen mehr. Dennoch sind wir Bürger in der Pflicht, Datenschutz in die eigenen Hände zu nehmen! Dies ist nicht immer einfach. Sehr oft wird der Schutz der eigenen Daten unzumutbar schwierig umzusetzen. Das ändert sich zunehmend, aber für mein Verständnis zu langsam.

Ich rate Ihnen sich zu allererst Gedanken zu machen welche Daten wo im Internet lagern. Damit meine ich nicht zwangsläufig bei sozialen Netzwerken sondern Kontakte, Kalender, Notizen, Emails, Medien wie Dokumente, Videos und Bilder.

Bei größeren Firmen sind diese Daten tendenziell besser vor Zugriffen von Unbefugten geschützt, aber genau diese Firmen haben dennoch Zugriff darauf.

Deswegen hier ein paar kurze Regeln für das Lagern von Daten im Internet.

  1. Gute Dienste & Apps dürfen/sollen Geld kosten! Das heißt nicht, dass man sich zum Schutz der eigenen Daten verschulden soll, nur alles kostenlos mitnehmen ist auch keine Lösung.
  2. Auf die Verwendung von OpenSource und Kryptografie achten. Emaildienste wie zum Beispiel Posteo werben sogar mit Verschlüsselung, Datenschutz, Datensparsamkeit und Grünstrom. Das sind alles Indizien für einen sinnvollen Umgang mit Ihren Daten.
  3. Im Zweifelsfall große Anbieter meiden. Diese sind sehr oft undurchsichtig und träge beim Umsetzen von Datenschutz-Richtlinien. Beispiele dafür sind auch deutsche Unternehmen wie die Telekom.
  4. Clouddienste nur mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Oder am besten gleich ein NAS oder Microserver (gern mit OwnCloud) zulegen und selber hosten. Dann sind die Daten Zuhause gelagert und werden nur verschlüsselt (TLS) durchs Netz geschickt. Weitere Informationen darüber gerne via Mail oder in einem Gespräch.
  5. Gute und komplizierte Passwörter. Am besten in Verbindung mit einem Passwort Manager!
  6. Vielleicht ist auch ein Umstieg auf Ubuntu oder eine andere Linuxdistribution wie Fedora ganz ratsam. Gern helfe ich dabei
  7. Vielleicht auch mal ein Auge auf Kryptowährungen wie Monero, Bytecoin und Co. werfen. Damit wird bezahlen wieder anonymer als mit Kreditkarte, Bank und Co.

Datenschutz 2018

Auf alle diese Punkte dürfen Sie mich gern ansprechen. Schreiben Sie mir gern eine Mail oder kontaktieren Sie mich via Rufnummer.

Auf ein neues Jahr des Datenschutzes!

(Lesen Sie auch gern meine Beiträge über den ‚richtigen‘ Suchanbieter, Browser, Browsertipp)

Ihr Computerservice in Bremen

fragbenny

Update 2017: Hier noch mal ein etwas längerer Beitrag zum Thema Datensicherheit im Jahr 2017!