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Benny

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Jul 10, 2016

Appell für freie Software

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Freie Software - Alternativen von fragbenny

Unfreie Software, freie Software?!

Warum muss es immer kommerzielle, unfreie Software sein? Gibt es nicht auch Alternativen, die vielleicht nichts kosten, frei und dennoch gut sind? Ich sage ja! Ich schreibe ja des Öfteren auch über Linux, Windows und über MacOS. Auch Browserempfehlungen habe ich in diesem Blog schon abgegeben. Bei vielen Themen fällt auch das Schlagwort ‚OpenSource‘ oder freie Software in Abgrenzung zu unfreier Software. Die Unterschiede erkläre ich hier gern noch einmal.

Zunächst haben die obenstehenden Begriffe nichts damit zu tun, ob Software etwas kostet oder nicht. Es gibt freie Software, die man kostenlos runterladen kann und es gibt natürlich welche, die man vorher bezahlen muss. Dies gilt auch für unfreie Software, Beispiele dafür sind Programme wie der Adobe Reader oder bestimmte Multimedia-Codecs.

Die Begriffe frei und unfrei stehen dabei für die Entstehung der Programme, und deren weitere Verwendung. Bei unfreien Programmen erhält man nur das Programm, unabhängig davon ob man sie vorher kaufen musste. Dennoch darf ich das Programm nicht weiter verändern und muss es nutzen wie es ist. Bei freien Programmen habe ich die Möglichkeit den Quelltext einzusehen und gegebenenfalls sogar das Programm für meine Bedürfnisse abzuändern. OpenSource ist ein ähnlicher Begriff, meint aber einen pragmatischeren Ansatz.Auch ist es durch die Quelloffenheit der Programme möglich, Schwachstellen schneller ausfindig zu machen.

Freie Programme = kostenlos?

Freie Programme sind nicht automatisch kostenlos. Das ist eine Fehlannahme, die einem öfter begegnet. Freie Programme sind aber zu einem großen Teil kostenlos verfügbar. Oft wird aber auch der Quelltext von freien Projekten genommen und in ein kommerzielles Programm integriert. Beispiel dafür ist encfs und das daraus resultierende Boxcryptor. Das ist im Rahmen der freien Lizenz möglich.

Freie Alternativen

Natürlich gebe ich im Rahmen dieses Blogeintrags auch wieder Empfehlungen ab.

  • Chromium statt ChromeChromium ist freies Projekt der Firma Google. Es ist OpenSource, also quelloffen und dient als Grundlage mehrerer Browser. Darunter der Chrome-Browser und der Iridium-Browser, über den ich schon einmal geschrieben hatte. Der freien Variante des Chrome-Browsers fehlt aus Lizenzgründen der Flashplayer sowie die PDF-Kompatibilität des Chrome-Browsers.
  • Thunderbird statt Outlook – Thunderbird ist ein sehr gutes Mailprogramm. Ich lehne mich auch nicht zu weit aus dem Fenster wenn ich behaupte, es ist sogar der bessere Mailclient als Outlook von Microsoft. Unteranderem ist Thunderbird kostenlos, erkennt die Serverkonfiguration eines einzurichtenden Kontos automatisch und bestehende Daten lassen sich wesentlich leichter auf ein neues Gerät portieren.
  • LibreOffice statt Microsoft Office – Microsoft Office ist der Standard im Büro und im universitären Alltag. Das liegt aber nicht daran das MS Office besser wäre. Es hat sich einfach über die Jahre durchgesetzt. Dennoch hat sich bei der freien Officelösung LibreOffice viel getan seit diese sich von dem OpenOffice-Projekt abgespalten hat. Wer ein klassisches Interface bevorzugt, direkt aus Office PDF’s erstellen möchte und nicht bereit ist für Office Geld ausgeben zu wollen, ist damit mehr als bedient. Für so gut wie jeden Einsatz ist es eine Alternative zu Microsoft Office.
  • VLC statt Windows Media Player – Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass irgendjemand im Jahr 2016 noch den Windows Media Player benutzt, dennoch stelle ich ihm hiermit den VLC Player gegenüber. Dieser kann mit so gut wie allen Formaten, ob Video oder Musik, umgehen und ist für so gut wie alle Plattformen verfügbar.

Sind noch Fragen offen, schreiben Sie mir gern.